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Der Kosakenfriedhof

Bereits 1945 wurde ein Friedhof für die Todesopfer der Auslieferung angelegt. Die Begrabenen verstarben zwischen 26. Mai und 2. Juni 1945. Der Friedhof wurde 1983 generalsaniert. Weitere Sanierungen folgten unter anderem im Jahr 2003. Seit dem 21. Juli 1977 trägt das Österreichische Schwarze Kreuz die Verantwortung für Pflege und Instandhaltung der Anlage. Vorher kümmerten sich die Stadt Lienz, die Abteilung Ia Kriegsgräberfürsorge der Tiroler Landesregierung, in Osttirol lebende Kosaken und private Vereine wie die Soldaten-Kameradschaft Osttirol um den Friedhof. Jährlich finden seit fast 70 Jahren Gedenkfeiern am Friedhof statt. Der 1. Juni 2015 war ein großer Tag: die Kapelle am Kosakenfriedhof wurde feierlich eingeweiht. Erste Pläne für den Bau einer Kapelle stammten aus den 1960er Jahren. Bauherr und Eigentümer ist das Österreichische Schwarze Kreuz.

Die Pfleger des Kosakenfriedhofes

Neben den unten Genannten kümmerten sich Iwan Gordijenko und Kusamas Kostramin um den Friedhof.

1975
Daniel Kolomeic (Kuban-Kosak aus Krasnodar) verwendete all seine Freizeit dem Gedenken der toten Kameraden vom 01.06.1945.
Liebevoll pflegten er und seine Frau den Kosakenfriedhof in der Peggetz.

1992 – 2000
Frau Anna Holzmann (Österreichischer Kameradschaftsbund – Rangersdorf)

2000 – 2006
Familie Berghofer (Österreichisches Schwarzes Kreuz)

2006 – heute
Erika Pätzold (Österreichisches Schwarzes Kreuz)

Wissenschaftliche Auseinandersetzung, Erinnerungskultur und Völkerverständigung stehen im Zentrum unserer Arbeit.

Folgende Schlagworte fassen unsere Vereinstätigkeit zusammen:

Finden 
Bewahren 
Präsentieren 
Erinnern

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